Meistens kommen sie nachts, wenn der Rest von uns schläft. Morgens schlurfen sie mit ihren toten Augen durch den Flur. Ihre Reaktionsfähigkeit ist gleich null.
Selbst die einfachsten Handlungen sind mit heftigem Zittern und großer Denkanstrengung verbunden. Es ist erschreckend anzusehen. Unwillkürlich beginnt man, über die eigene Autonomie und Selbstständigkeit nachzudenken. Die einen vermeiden Blickkontakt, andere schämen sich an ihrer Stelle. Was ist mit ihnen geschehen? Wie konnte es so weit kommen?
Nach einigen Tagen bemerkt man bei manchen Zombies eine kleine Veränderung. Ihr Gang wird sicherer, und auch in ihren Augen lässt sich ein Funken Menschlichkeit erkennen. Die Verwandlung geschieht langsam.
Mit der Zeit erfährt man die Geschichte hinter dieser traurigen, zerrissenen Fassade. Und mit ihnen kommt die bittere Erkenntnis:
„Ich bin einer von ihnen.“
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