Wenn ich lange und konzentriert in den Spiegel schaue, sehe ich nicht mich selbst, sondern meine Mutter. Sie hat einen traurigen Blick. Am liebsten würde ich sie in den Arm nehmen.
Irgendwie sehe ich in ihrem Leid meine Zukunft. Ich sehe nicht nur mein Alter, sondern auch den Teenager, der ich hätte sein können.
Ich sehe Verlust.
Was sehe ich noch? Meine Hexenhaare, die ich mir auszupfe, genauso, wie meine Großmutter es immer getan hat.
Ich sehe sichtbare und unsichtbare Narben. Meine gefärbten Haare fallen mir ins Auge.
Warum sehen sie so aus?
Nun, ich habe versucht, mein Aussehen zu verändern, weil es mir wehgetan hat, meiner Familie ähnlich zu sehen.
Mittlerweile habe ich gelernt, dass man vor seinen Dämonen nicht davonlaufen kann.
Ich spreche aus Erfahrung.
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